Großes Lob für die deutschen Basketballer. Gegen die Türkei überzeugte die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann mit viel Kampf- und Teamgeist. 73:67 hieß es nach vier Vierteln, von denen die Bauermänner nur im ersten Viertel nervös wirkten.
Vor allem Philipp Schwethelm übernahm in dem ersten von zwei Endspielen große Verantwortung und machte den Unterschied von der Dreierlinie. Der Münchener machte elf seiner 14 Punkte in den letzten zehn Minuten. Chris Kaman – von Kommentator Frank Buschmann als “Tanzbär” und “Wühlbüffel” bezeichnet – war Topscorer auf Seiten der Deutschen mit 20, NBA-Champ Dirk Nowitzki machte 19 Punkte.
Der Würzburger hatte früh im Spiel Foulprobleme und nahm auf der Bank platz. Jan-Hendrik Jagla gab dem Finals-MVP neun Minuten Verschnaufpause. Neun Minuten – dann musste Jagla mit fünf Fouls vom Court. Es ist die neue Rolle des langen Manns. Und jeder Spieler hat seine Rolle in dem Team.
Mit dieser Leistung hält Deutschland den Olympia-Traum am Leben. Und jetzt müssen die Bäuermänner die “grüne Hölle” gegen Gastgeber Litauen überstehen.











