
Mein Tweet (als Fußballfan) zum Thema Torrichter während des EM-Spiels zwischen England und der Ukraine.
Um die Welt ist vielleicht etwas übertrieben, aber der Tweet, den ich während des Gruppenspiels England gegen den Gastgeber Ukraine geschrieben habe, wurde für meine Verhältnisse sehr häufig weiterverteilt. Es ging um die Situation, die auch heute noch für viele Diskussionen sorgt – bei Fans, bei Journalisten und sicherlich1 auch auf höher Ebene: bei den Regelhütern des Fußballs. Am letzten Spieltag der Gruppe D musste die Nationalmannschaft der Ukraine einen 0:1-Rückstand ausgleichen und in einen Sieg umwandeln, um das Viertelfinale der EM im eigenen Land noch zu erreichen. Marco Devic gelang der wichtige Treffer zum 1:1 in der 63. Minute, allerdings wurde dem Stürmer sein klares Tor aberkannt.
Dass Devic in dieser Situation im Abseits stand, tut bei der Diskussion um dieser Szene nichts zur Sache – es sei denn, der Torrichter hat eben das aus seiner Perspektive erkannt. Da davon aber nicht auszugehen ist, lief das Spiel weiter und der Ball landete hinter der Linie. Der Torrichter allerdings, der in unmittelbarer Nähe der Szene stand – weil es sein Job ist, dort zu stehen – erkannte die nicht richtig und ließ weiterspielen. Eine Debatte um die Daseinsberechtigung der Torrichter und um technische Hilfsmittel wird sicherlich wieder intensiver geführt.
Der Tweet, um den es bei dieser Geschichte geht, habe ich als Fan des Fair Plays, als Fußballfan und weniger als Journalist geschrieben.
Torrichter. Der moderne Vollpfosten.
Diese Worte wurden (für meine Verhältnisse) sehr häufig verteilt und für gut befunden. Stand heute 88 Retweets und 31 Likes und zwei Verlinkungen – bei goal.com und hier und beim Kress Mediendienst unter “Twitterperlen des Tages: Wikilix, Klicke, Lauch und Vollpfosten”
- hoffentlich [↩]











